Volker Schröders März-Marathon:
Dass ein gutes Deutschland blühe (Buchpremiere)

Beginn: Fr., 09.03.2018, 20:00 Uhr

Einlass 30 Minuten vorher

Volker Schröder stammt aus einer alten Hamburger Bürstenmacherfamilie. Er studierte nach zweijährigem Wehrdienst Betriebswirtschaftslehre. Nach Tätigkeiten für eine Versicherung und in der Krankenhausverwaltung leitete er von 1981 bis 1991 das Finanzwesen und die Mitgliederverwaltung der Partei DIE GRÜNEN (früher: Alternative Liste) in Berlin. Von 1991 bis zum Rentenalter war er Leiter des Rechnungswesens im Berliner Mieterverein e. V. Seit 1980 führt er das Gewerbe seiner Vorfahren nebenberuflich – bis heute – fort. Er ist Entwickler der sogenannten Anal-Bürste.

Bekannt geworden ist Volker Schröder durch die Aktion 18. März, die aufgrund seiner Initiative 1978 unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Regierenden Bürgermeisters von Berlin-West, Heinrich Albertz, und der Schriftstellerin Ingeborg Drewitz gegründet wurde. In Erinnerung an die Märzrevolution von 1848 sollten beide deutsche Staaten den 18. März zum gemeinsamen Feiertag erklären. Damit sollte das Gefühl der Verbundenheit gestärkt werden – ein nationalromantisches Vorhaben. Mit einem Plakat (link) und einer großen Zeitungsanzeige (link) trat die Aktion an die Öffentlichkeit. Nicht nur die Ideologen in der DDR waren irritiert. Auch in der Bundesrepublik einschließlich West-Berllin stieß die Aktion auf Erstaunen. Nach dem Fall der Mauer schien es kurzzeitig, als würde der 18. März neuer Nationalfeiertag des vereinten Deutschland werden. Doch am Ende wurde es der „blutleere“ 3. Oktober.

Seitdem setzt sich die Aktion dafür ein, den 18. März zum Nationalen Gedenktag zu erklären. Auf Initiative der Aktion wurde nach der Wiedervereinigung in Berlin der Platz vor dem Brandenburger Tor in Platz des 18. März umbenannt. Für seinen Einsatz wurde Volker Schröder mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Im Kohlenkeller geht es auch musikalisch zu, wenn kein Konzert stattfindet. Denn zu Beginn der Veranstaltungen singen wir meistens ein Lied, das der jeweilige Gast bzw. Referent ausgesucht hat. Am Ende der Veranstaltungen wird das Buffet eröffnet, zu dem wir Sie schon jetzt herzlich einladen.

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