Patrick Pritscha über das Leben „danach“:
Die NS-Verfolgten und deren (Enkel-) Kinder nach 1945

Beginn: Fr., 05.10.2018, 20:00 Uhr

Einlass 30 Minuten vorher

Patrick Pritscha spricht – auch am Beispiel der eigenen Familiengeschichte – über die Lebensrealität der NS-Verfolgten und deren Kindern bzw. Enkelkindern in der Nachkriegszeit.

Die Erinnerungen von Zeitzeugen waren und sind wichtige Quellen für die Forschung und pädagogische Gedenkstättenarbeit. Aber wie haben Überlebende der NS-Verfolgung nach dem Krieg weitergelebt – und wie haben sie sich mit dem, was sie erlebt haben, auseinandergesetzt? Was haben KZ-Häftlinge an ihre Kinder und Enkel weitergegeben? Patrick Pritscha hat zu diesen Fragen geforscht und stellt die Ergebnisse vor.

Patrick Pritscha ist Geschäftsführer des Kommunalpolitischen Forums Sachsen e.V. sowie Referent und Autor der Rosa-Luxemburg-Stiftung: 1975 in Karl-Marx-Stadt geboren, Ausbildung zum Buchhändler, 2004 bis 2009 Stadtrat in Chemnitz in der Fraktion PDS/Die Linke, Sprecher für Stadtentwicklung und Mitglied des Fraktionsvorstandes, 2009 bis 2013 Studium an der Fernuniversität Hagen, Studiengang Kulturwissenschaften (Schwerpunkt Geschichte, Nebenfächer Philosophie und Soziologie). Zahlreiche Veröffentlichungen. Patrick Pritscha war bereits im Jahr 2014 im Kohlenkeller zu Gast. Damals sprach er über den schwedischen Wissenschaftler und Entdeckungsreisenden Sven Hedin.

Im Kohlenkeller geht es auch musikalisch zu, wenn kein Konzert stattfindet. Zu Beginn singen wir meistens ein Volkslied, das der Gast bzw. Referent ausgesucht hat. Zum Schluss wird das Buffet eröffnet, zu dem wir Sie herzlich einladen.

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